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Die verschiedenen Arten von Teekannen aus Gusseisen

Ob klein, groß, emailliert oder nicht, Gefäße zur Teezubereitung sind international sehr erfolgreich, dank der Öffnung Japans für die Welt und der Demokratisierung der Teezeremonie.

  • Aber welche Arten von gusseisernen Teekannen gibt es eigentlich?

Um es von Anfang an klarzustellen: Viele Leute verwechseln Teekanne und Wasserkocher und verwenden dieselbe Bezeichnung für beide Gefäße.

Tatsächlich gab es also bis vor kurzem zwei Arten von Gefäßen zur Teezubereitung, jetzt ist eine dritte Art aufgetaucht, die ich im Folgenden auflisten werde:

  • Der Wasserkocher.
  • Die Teekanne.
  • Der Hybrid, eine Mischung aus Teekanne und Wasserkocher.

 

  • Der Wasserkocher, Vor- und Nachteile.

                                 Wasserkocher aus Gusseisen 1.8 L

Die gusseisernen Wasserkocher, oder genauer gesagt „Tetsubin“ auf Japanisch, wurden ausschließlich zum Kochen von Wasser entwickelt. Sie sind viel größer als gusseiserne Teekannen und haben innen keine Beschichtung, die vor Rost schützt. Da ein gusseiserner Wasserkocher keine Emaillierung hat, können Sie ihn auf einer Wärmequelle wie einem Gasherd oder einer Kochplatte verwenden.

Gusseiserne Wasserkocher zeichnen sich durch ihre matte graue bis weißliche Farbe im Inneren aus, das ist die natürliche Farbe von Rohgusseisen ohne jegliche Beschichtung. Ihre imposante Größe war notwendig, da sie dazu bestimmt waren, eine große Menge Wasser zu erhitzen.

Einer der Hauptvorteile von Wasserkochern ist die wohltuende Wirkung von Eisenionen auf die Gesundheit. Durch den Kontakt des Wassers mit der unemaillierten Innenwand des Wasserkochers reichert sich das Wasser mit Eisenpartikeln an, und jeder weiß, dass Eisen ein chemischer Bestandteil des Hämoglobins ist.

Kommen wir nun zum größten Nachteil dieses Gefäßes, seinem beträchtlichen Gewicht.

  • Die Teekanne

                                   Teekanne aus Gusseisen

Die gusseiserne Teekanne, im Japanischen auch „Kyusu“ genannt, dient ausschließlich der Teezubereitung, ganz im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, dem Wasserkocher.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Gefäßen besteht darin, dass die Teekanne kleiner und verzierter ist als der Wasserkocher. Man bemerkt das Vorhandensein eines Edelstahlfilters, um die Teeblätter aufzunehmen.

Mit einer Rostschutzschicht im Inneren wird die gusseiserne Teekanne nicht zum Wasserkochen empfohlen, sie wurde einfach nicht dafür konzipiert. Unter Einwirkung hoher Temperaturen könnte die Emailleschicht Risse bekommen und abplatzen, wodurch die Teekanne ohne Rostschutz bliebe, was ihre Lebensdauer erheblich verkürzen könnte.

Heutzutage haben sich gusseiserne Teekannen als das Gefäß schlechthin für die traditionelle Zubereitung von japanischem Tee durchgesetzt, und man findet sie in Haushalten eher als gusseiserne Wasserkessel.

 

  • Die Hybrid-Gefäße 

In jüngster Zeit sind Hybridgefäße aufgetaucht, die beide Aufgaben erfüllen können: Wasser kochen und Tee zubereiten. Ihr Aussehen ähnelt stark den klassischen Teekannen aus Gusseisen.

Das Innere dieser Hybridgefäße ist mit einer speziell für hohe Temperaturen entwickelten Beschichtung emailliert, sodass sie nicht reißen oder brechen können. Wie bei der gusseisernen Teekanne ist auch hier ein Teesieb vorhanden.

Nun werden wir eine Vergleichstabelle zwischen den verschiedenen Behältern sehen.

 Vergleichstabelle

Ich habe Ihnen die verschiedenen Teegefäße mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Jetzt müssen Sie nur noch das Gefäß auswählen, das am besten zu Ihnen passt.

 

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